Mein Name ist Bach

  • ein Film von Dominique de Rivaz
  • Spielfilm
  • 99 min
  • 2003

Im Mai 1747 trifft der alte Johann Sebastian Bach (Vadim Glowna) auf den jungen König Friedrich II (Jürgen Vogel). Eine Woche lang erleben beide Barockprominenzen einen manchmal humorvollen, manchmal schmerzhaften Vater-Sohn-Konflikt. Ein Kampf der Titanen, der ein fröhliches Durcheinander sowohl in der Familie Bach, als auch im Potsdamer Stadtschloss nach sich zieht.

Info
  • Genre

    • Historisches Drama / Musikfilm / Künstlerdrama
  • Produktionsländer

    • Deutschland / Schweiz
  • Sprache

    • Deutsch
  • Weltpremiere

    • 8. August 2003 – IFF Locarno
  • Deutscher Kinostart

    • 4. April 2004
  • eine Produktion von

    • Twenty Twenty Vision, Pandora Filmproduktion CAB Productions S.A.
  • in Koproduktion mit

    • WDR - Westdeutscher Rundfunk, Télévision Suisse Romabde (TSR), SRG SSR IDÉE SUISSE, ARTE
  • mit Unterstützung von

    • Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, MDM, Filmboard Berlin-Brandenburg, Bundesamt für Kultur (EDI) Schweiz, Kulturfonds Suissimage, Kanton Bern, Stadt Bern – Abteilung für Kultur, Canton du Valais, Fondation Leenaards, Succès Cinéma, Fonds Regio Films
  • Weltvertrieb

    • BAVARIA FILM INTERNATIONAL
  • Verleih

    • Pegasos Film
Synopsis

Der schillerndste weltliche Herrscher trifft auf das musikalische Genie seiner Zeit. Diese erstaunliche Begegnung, die vor 250 Jahren stattfand wäre heutzutage undenkbar: man stelle sich etwa Kennedy und Elvis vor, wie sie tagelang im weißen Haus herumalbern … 1747 jedoch verbrachten Bach und der junge Friedrich eine Woche zusammen, gefangen zwischen Macht und Musik, eine Woche während der sie sich umschmeichelten und näherkamen, sich bevormundeten und erniedrigten, gemeinsam stritten und musizierten. „Mein Name ist Bach, Johann S. Bach“ nähert sich dem mythischen Treffen und zeigt, auf originelle, unvoreingenommene Art, wie zwei Persönlichkeiten und ihre Weltsicht aufeinanderprallen : der junge, weltoffene, jedoch launische und aus der Beziehung zu seinem Vater schwer geschädigt hervorgegangene Friedrich in seinem Stadtschloss, wo wegen des Umzugs nach Sanssouci, grosser Trubel herrscht, und der alte, schrullige, lebenslustige aber bald erblindende Patriarch Bach, der mit dem Musikalischen Opfer, seinem Meisterwerk voller Rätsel und verschlüsselter Botschaften, Zeugnis von dieser Begegnung ablegt.

Besetzung
  • Johann Sebastian Bach

    • Vadim Glowna
  • Friedrich II

    • Jürgen Vogel
  • Prinzessin Amalie

    • Karoline Herfurth
  • Friedemann Bach

    • Anatole Taubman
  • Emanuel Bach

    • Paul Herwig
  • Johanna Bach

    • Antje Westermann
  • Lakai Stumm

    • Bernard Liegme
  • Sekretär Goltz

    • Gilles Tschudi
  • Professor Quantz

    • Philippe Vuilleumier
Team
  • Drehbuch

    • Dominique de Rivaz, Jean-Luc Bourgeois, Leo Raat
  • Regie

    • Dominique de Rivaz
  • Produzent:innen

    • Thanassis Karathanos, Karl Baumgartner, Gerard Ruey, Jean-Luis Porchet, Uta Ganschow
  • Kamera

    • Ciro Capellari
  • Schnitt

    • Isabelle Meyer
  • Szenenbild

    • Lother Holler
  • Musik

    • Frederic Devreese
  • Mischung

    • Francois Musy, Gabriel Hafner
Festivals
  • Int. Filmfestival Locarno / Piazza Grande – Weltpremiere
  • ...ausgewählt die Schweiz bei den Oscars in der Kategorie des besten fremdsprachigen Filmes zu vertreten
  • Festival des deutschen Films in Paris
  • Talinn Black Nights
  • Filmfestival Max Ophüls Preis
  • IFF Mar del Plata
  • intl. Filmfestspiele Berlin
  • Festival International du film d’Amour de Mons
  • Seattle IFF
  • Shanghai IFF
  • IFF in Sochi
Preise
  • Bester Spielfilm / Schweizer Filmpreis
  • Beste Nebenrolle (Gilles Tschudi) / Schweizer Filmpreis

Unsere Produktionen