Genre
- Ensemble-Drama / Thriller
Produktionsländer
- Deutschland / Israel
Sprache
- Arabisch / Hebräisch
Weltpremiere
- 22. Mai 2009 – Cannes Film Festival / Quinzaine des Réalisateurs
Deutscher Kinostart
- 11. März 2010
eine Produktion von
- Twenty Twenty Vision, Inosan Productions
in Koproduktion mit
- ZDF – Das Kleine Fernsehspiel, Arte
mit Unterstützung von
- Medienboard Berlin-Brandenburg, World Cinema Fund
Weltvertrieb
- The Match Factory
Verleih
- Neue Visionen Filmverleih
Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Seit langem Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen blutigen Streit mit einer mächtigen arabischen Familien verwickelt und von ihrer grausamen Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte – und dennoch unbezahlbare – Schuldgeld aufzutreiben.
Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben Dandos, ein jüdischer Polizist, nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst überzeugt, dass er Arabern in die Hände gefallen sein muss, schwört Dando Rache. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Doch die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Mit erbarmungsloser Konsequenz werden Omar, Malek und Dando in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird.
Nur selten erlebt das Kino eine so intensive Erzählung von der unauflöslichen Spirale aus Schuld, Rache und Gewalt. Zwischen Drogenhändlern, mächtigen Rache-Kommandos und heimlichen Liebespaaren erzählt „Ajami“ eine kraftvolle menschliche Tragödie. In einer kunstvollen Montage zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelingt dem jüdisch-arabischen Regie-Duo Scandar Copti und Yaron Shani ein überwältigendes Meisterwerk mit so herzzerreißenden wie schockierenden Einsichten in die Tragik menschlicher Existenz.
Omar Khalifeh
- Shahir Kabaha
Nasri Khalife
- Fouad Habash
Malek
- Ibrahim Frege
Binji
- Scandar Copti
Dando
- Eran Naim
El Antar
- Elias Saba
Abu Lias
- Yousef Sahwani
Anan
- Kabob
Drehbuch
- Yaron Shani, Scandar Copti
Regie
- Yaron Shani, Scandar Copti
Produzent:innen
- Thanassis Karathanos, Talia Kleinhändler, Mosh Danon
Kamera
- Boaz Yakov
Schnitt
- Yaron Shani, Scandar Copti
Szenenbild
- Yoan Sinai
Musik
- Rabiah Buchari
Sound Design
- Kai Tebbel
Mischung
- Matthias Schwab
- Cannes Film Festival / Quinzaine des Réalisateurs / Weltpremiere
- Festival International du Antigone d'or de la Ville
- Toronto IFF
- Helsinke IFF
- Nouveau Cinéma, Montréal
- Mumbai FF
- Sofia IFF
- Hong Kong IFF
- Nominierung - Foreign Language Film Oscar
- Camera d’Or - Special Distinction / Cannes IFF
- Award for Best Full-Length Israeli Feature / Jerusalem IFF
- Best Picture-Best Picture, Best Screenplay, Best Editing, Best Composer for Rabiah Buchari / Ophir Awards of the Israeli Film and Television Academy
- Xplore award by the Young Jury / Ghent IFF
- Sutherland Award / The Times BFI London IFF
- Best Film Award / Cinéma Méditerranéen et de l’Agglomération de Montpellier
- Best Director Award / Mostra de Valencia Palmera de Plata
- Special Jury Mention / AFI Fest / New Lights competition
- Golden Alexander Best Screenplay Award / Thessaloniki IFF
- Fischer Public Choice Award / ex aequo
- Grand Prix of the international competition for Eurasian films / Tallinn Black Nights IFF
- FACE Award / Istanbul IFF
- Grand Prize / Boulder FF