Genre
- Drama / Komödie
Produktionsländer
- Deutschland / Frankreich
Sprache
- Französisch
Weltpremiere
- 13. Mai 2016 – Cannes Film Festival
Deutscher Kinostart
- 26. Januar 2017
eine Produktion von
- 3B Productions
in Koproduktion mit
- Twenty Twenty Vision, Pallas Film, Arte France Cinéma, WDR/Arte
in Zusammenarbeit mit
- Pictanovo, Le Fresnoy, Studio National Des Arts Contemporains, Cofinova 12, Cinemage 10, Soficinema 12, Scope Pictures, Canal+, Cine+, Arte France, Centre National Du Cinéma Et De L’image Animée
mit Unterstützung von
- MDM-Mitteldeutsche Medienförderung, MBB-Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA, La Région Hauts-De-France in Partnerschaft mit Le CNC, Tax Shelter du Gouvernement Federal Belge
Weltvertrieb
- MK2 Films
Verleih
- Neue Visionen Filmverleih
Im Sommer 1910 geht Seltsames vor sich an der französischen Normandieküste. Alljährlich findet sich hier der Landadel ein, denn die Luft ist heilsam und die armen Fischer und verlumpten Muschelsammler sind herrlich pittoresk. Doch dieses Jahr ist etwas anders: zahlreiche Sommerfrischler sind spurlos verschwunden und haben das bizarre Polizistenduo Böswald und Blading auf den Plan gerufen. Schnell deuten die Zeichen auf den Fischer Rohbrecht, der stets hungrig wirkt und den man in der Gegend respektvoll den „Ewigen“ nennt. Mit seinem kantigen Sohn Lümmel verdient er sich ein Zubrot, indem er wohlhabende Touristen über die ewigen Gewässer befördert. So auch die Töchter der Familie van Peteghem, deren herrschaftliches Anwesen in aller gebotenen Dekadenz über der Bucht thront. Dabei verlieben sich Lümmel und die schöne Billie van Peteghem und zwingen Distinguierte und Depravierte in einen allzu plötzlichen Familien-Kontakt. Während die Polizisten ratlos durch eine groteske Dünenlandschaft voller Nymphomanen, Nudisten und Narzissten pflügen, drängt sich ein entsetzlicher Verdacht auf. Plötzlich verschwindet auch Billie van Peteghem und die Ordnungshüter müssen befürchten, dass die Rohbrechts nicht nur Muscheln, sondern auch Menschen sammeln.
Nichts weniger als ein Meisterwerk gelingt Bruno Dumont mit dieser köstlichen Komödie über eine Gesellschaft am Rande einer irre gewordenen Ratio. In grandiosen Bildern einer paradiesischen Meereslandschaft gelingt mit DIE FEINE GESELLSCHAFT eine bissige Satire aus einer Welt, in der das Menschliche zum Verschwinden gebracht wurde. Ein Film so radikal und gewaltig wie ein Küstensturm.
Andre Peteghem
- Fabrice Luchini
Aude Peteghem
- Juliette Binoche
Isabelle Van Peteghem
- Valeria Bruni Tedeschi
Christian Van Peteghem
- Jean-Luc Vincent
Ma Loute Brufort
- Brandon Lavieville
Billi Van Peteghem
- Raph
Drehbuch
- Bruno Dumont
Regie
- Bruno Dumont
Produzent:innen
- Jean Bréhat, Rachid Bouchareb, Muriel Merlin
Koproduzent:innen
- Thanassis Karathanos, Geneviève Lemal
Kamera
- Guillaume Deffontaines
Schnitt
- Basile Belkhiri, Bruno Dumont
Szenenbild
- Riton Dupire Clément
Casting
- Clément Morelle
Kostüm
- Alexandra Charles
- Cannes IFF
- Sevilla European Film Festival
- Moskau IFF
- Karlovy Vary IFF
- Jerusalem FF
- New Horizons FF
- Melbourne IFF
- Festival de Cine de Montevideo, Uruguay
- Monsters of Film, Stockholm
- Taipai Golden Horse FF
- Beste Schauspielrin für Raph (Sevilla European Film Festival)
- Golden Giraldillo für den besten Film (Sevilla European Film Festival)